Peter Naumann
  Hilgershausen, Aktivitäten Neu
 

Peter Naumann

Stegweg 2

34587 Felsberg

Tel. 015778823324

Tel. 01785509147



Aktivitäten:

 

2004: Steinfest in Felsberg-Hilgershausen, Verlosung Steinanzahl schätzen, Steinlaufen in der Art Eierlaufen mit Schöpflöffel (Achatkugeln) 

2005: Steinfest in Felsberg-Hilgershausen, „Edelsteinwaschen“

2006: Felsberg-Hilgershausen, 900-Jahrfeier, Stehender Festzug, „Edelsteinwaschen“

Naturwerkstein-Kataster Hilgershausen (Brauchtumsverein Hilgershausen e.V.)

2007: Kindergeburtstag, 11 Jahre, Mädchen, Hilgershausen, Edelsteinwaschen


 

4. Steinfest Hilgershausen, „Edelsteinsuche in der Goldwaschpfanne“

Kindergeburtstag, 8 Jahre, Jungen, Hilgershausen, Edelsteinwaschen

Kindergeburtstag, 8 Jahre, Jungen, Ostheim, Edelsteinwaschen
Klassenwanderung mit Eltern, 6. Klasse, Drei-Burgen-Schule Felsberg, Edelsteinwaschen (Ceylon-Art)
 

2008:Diavortrag: Die Geologie um Hilgershausen (in Hilgershausen, Veranstalter: Brauchtumsverein Hilgershausen e.V.)    

Edelsteinwaschen, Klasse 2b, Felsberg, in Hilgershausen
2010: Presse
Heimat-Nachrichten, 6.1. 2010 (Seite 1): Geheimnis aus 1001 Nacht – Rätselhafter orientalischer Orden wirft viele Fragen auf.
(Seite 2): Das Geheimnis des orientalischen Ordens – Rätselhafter Fund in Hilgershausen: Wer kann helfen?
Heimat-Nachrichten, 13.1. 2010 (Seite : Das Rätsel ist (fast) gelöst – Orden kommt aus dem Sudan




Monatskalender Ansichten in Stein, Hilgershausen, Kreisteil Felsberg, Melsungen, Homberg ist letzter Eintrag 2008, ergänzen: 2009, 2010, 2011, 2012

Monatskalender 2009, Ansichten in Stein – Geologie von Hilgershausen und Monatskalender 2009, Ansichten in Stein – Geologie von Rhünda
Rhünda im Vergleich mit Hilgershausen (jeweils 13 Abbildungen)
Zur 800-Jahr-Feier Rhünda gibt es den Kalender 2009 (zeigt Rhünda einst und jetzt) – warum nicht auch einen Kalender mit mineralogischen, paläontologischen und geologischen Motiven ?
                                                             Hier ist er !





Tentaculites und / oder Styliolina in Kieselschiefer von Felsberg-Hilgershausen


Die Felder um Hilgershausen führen teils ein chaotisches Sammelsurium an verschiedenartigen kieseligen Gesteinen (Kleingerölle). So u.a.: Quarz, Quarzit, Kieselschiefer, Hornstein, Opal, Feuerstein, Muschelkalkhornstein, Eisenstein mit Quarzkiesel und natürlich auch Basalt. Zeitlich einzuordnen ist Devon, Muschelkalk, Tertiär. Mikrofossilien sind nicht selten, z. B.: Diatomeen, Schwammnadeln (Dreistrahler, Vierstrahler) in Devon-Kieselschiefer, Foraminiferen in Tertiärfeuerstein.
Oolithischer Muschelkalk, auch mit Schill, wurde hier auf Feldern und im Kieswerk Lohre gefunden. Etwas ungewöhnlich waren Funde in der Farbe rot und ocker neben der eigentlich üblichen Farbe grau und schwarz.
Per Zufall fiel eine Abbildung bei SCHUBART (1955) „ins Auge“. Augenscheinlich Ooide, die Erläuterung aber Tentaculites und Styliolina. In meiner vorhandenen Literatur fanden sich dann bei BEURLEN (1951, 1975), FRAAS (1910, 1981), KAYSER (1925), LEHMANN (1977) und RICHTER (1981) einige Hinweise und Beschreibungen.  
Bei Styliolina und Tentaculites handelt es sich um eine selbstständige ausgestorbene Molluskenklasse (Mollusken = Weichtiere: Schnecken, Muscheln, Tintenfische) Cricoconarida. Häufig, massenhaft im Devon (400-360 mya).
FRAAS beschreibt die Tentaculiten als „zierliche konische Röhrchen von rundem Querschnitt (aber meist flachgedrückt) mit Querstreifung“.
LEHMANN beschreibt Styliolinen als „kleine +/- glattschalige spitzkonische Kalkgehäuse“ und Tentaculiten als „spitzkonische, umringelte kalkige Gehäuse (meist 15-30 mm groß)“. Cricoconarida wird als „spitzkonische, quergeringelte kleine kalkige Gehäuse von 1-80 mm Länge“ (falls 1 mm kein Druckfehler ist) beschrieben. „Planktisch in den Strömungen der oberen Schichten des Meeres“ die Styliolinen und „nektobenthische (an rasche aktive Bewegungen angepasste Organismen)“ die Tentaculiten.

Bei den  Funden von Kieselschiefer-Kiesel  mit Styliolinen und Tentaculiten sind die Fossilien natürlich nur die Bruchstücke der Gehäuse, teils ooidisch, als runde oder ovale Gehäusequerschnitte, aber auch als kleine längliche Bruchstücke oder als „Bruchschill“ vorhanden.
Bisher konnten 13 Feldfunde und ein Fund im Kieswerk Lohre erkannt werden (was nicht viel ist). Es handelt sich dabei um Lesefunde von 2005-2010. Die Gehäusefragmente sind sehr klein, die Funde sollten trommelpoliert sein, die Funde müssen mit Lupe, besser ist mit dem Stereomikroskop „gesucht“ werden. Es dürften sicherlich noch einige Funde im trommelpolierten Material (mehr als 700 Stücke Kieselschiefer) vorhanden sein.
(Texteausschitte aus Rückblick Hilgershausen 2010)

Literatur:

Fraas, Eberhard (1910, 1981): Der Petrefaktensammler. 6. Auflage des unveränderten Neudrucks, Seite 84-85, Tafel 13, Abb. 22, 23, 24, Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart

Lehmann,Ulrich (1977): Paläontologisches Wörterbuch. Seite 87 (Cricoconarida), 367 (Styliolinen), 380 (Tentaculiten), Dtv / enke, 3039 / 1880, Stuttgart

Schubart, Werner (1955): Zur Stratigraphie, Tektonik und den Lagerstätten der Witzenhäuser Grauwacke. Abhandlung des Hessischen Landesamt für Bodenforschung, Heft 10, Seite 20, Tafel 1, Bild 3 und 4, Wiesbaden







Eine Eisenquelle am Geschellenberg bei Felsberg-Hilgershausen

Im Jahre 2004 fiel an an der Nordwestseite des Geschellenberges ein kleines Rinnsal eisenhaltiges Wasser auf. Der Austritt ist der Stadt Felsberg seit längerer Zeit bekannt, Probeuntersuchungen wurden damals vorgenommen, sie ergaben keinerlei negative Ergebnisse. Vom Austritt (ein kleiner Entwässerungsgraben von 30-50 cm Breite an der Sohle) des Wassers bis zur Versickerung sind es nur 6 Meter. Der Wasserstand ist nur 1-2 cm stauend hoch.
Zuerst wurden Sickerwässer aus der ehemaligen Mülldeponie, aus dem Deponiekörper im ehemaligen Basaltsteinbruch vermutet. Basaltabbau von 1956-1969. Ab 1972-1978 Mülldeponie: Verfüllung mit Müll und einschließlich Abdeckung mit Erdaushub (Steine, Erden). Von 1987-1988 weitere Auftragung von Materialien von Bodenbewegungen durch die Erweiterung der BAB/A7 (Ostheimer Senke).
Zur Dokumentation wurden Fotos gemacht, eine Wasserprobe und zwei „Eisenproben“ genommen. „Mutig“ wurde ein Teelöffel des klaren Wassers nicht geschluckt, aber der Mundraum damit „gespült“. Das Wasser schmeckte leicht rostig, aber nicht bitter oder salzig.
Das Rinnsal führt klares Wasser, der Boden war (auch bis 2011) mit einer dünnen Schicht aus ockerfarbenen bis rotbraunen „Eisenschlamm“ bedeckt. Wo das Wasser versickert ist durch Trocknung des „Eisens“ die Vegetation mit einer intensiv ockerfarbenen dünnen Kruste überzogen. „Der Eisenschlamm“ ist feinflockig, rostbraun bis ockerfarbig. Aus kolloidalen Lösungen scheidet sich bei der Ausfällung und Zusammenflockung Eisen allgemein als Eisenhydroxid (Limonit, Ocker) ab. Die Wasserprobe wurde zwei Mal mit doppeltes Filterpapier filtriert. Danach war noch eine leichte Trübung sichtbar. Nach Abstehen der Wasserprobe (48 Stunden) war das Wasser „klar“, der Boden der Probeflasche hauchdünn gelblich mit Ocker belegt. Eine Probe Eisenschlamm musste abstehen (5 Stunden). Nach der Absetzung der Probe wurde überflüssiges Wasser bis auf 5 mm Überdeckung abgegossen. Die zweite Probe wurde getrocknet und durch ein feines Sieb gerieben. Die pulverige Masse (Ocker) ist trocken wie feucht intensiv färbend – und eine hervorragende Mineralfarbe.

Wo liegt der Ursprung des „Eisens“? Im Basalt als Verwitterungsprodukte eisenhaltiger Mineralien und in lehmigen Sedimenten (Füllungen) im Basaltkörper. Als Beispiel kann angewitterter Basalt (überall auf den Feldern vorkommend) angführt werden. Der Basalt hat oft eine bis 3 mm dicke Verwitterungsrinde (braun bis ockerfarben). Tone im Untergrund sind markasit- bzw. pyrithaltig. Bei der Erneuerung (Vertiefung) eines Entwässerungsgrabens (in der Nähe der Eisenquelle) wurden sehr helle plastische Tonschichten angeschnitten. Schon nach wenigen Wochen verfärbte sich der Ton leicht bis stärker rostfarben. Die Bildung von Limonit / Ocker in Basaltkörpern („Basalteisen“) ist nicht selten. In Nordhessen z. B.: Rosenberg bei Niedermeiser, Westberg bei Hofgeismar, Bühl bei Weimar, Gahrenberg und Staufenberg im Reinhardswald. Der Rohrbach bei Fuldatal ist durch seine „Eisenquelle“ bekannt. Aus dem Untergrund wird mit zirkulierenden Wässern wasserlösliches Fe zur Oberfläche gefördert. Dort, in Verbindung mit Sauerstoff fällt unlösliches Eisenhydroxit aus, ebenfalls bewirken Eisenbakterien die Oxidation zu unlösliches Eisenhydroxid. Am Gahrenberg sind solche Fe-Ausfällungen bekannt. Hier in Hilgershausen dürfte wohl gleichermaßen eine der Ursachen für die Bildung von Fe zu erklären sein.  
(veränderter Text aus P. N. Geo-Jahreschronik Nordhessen, 2007)
Foto: Peter Naumann


 
„Eisenquelle“



 
Blätter mit Fe-Kruste


 
Basaltkugeln mit Fe-Kruste






Hilgershäuser Stein-Wanderweg

Am 30.8. 2009 wurde der Stein-Wanderweg Hi 1 vom Brauchtumsverein Hilgershausen (Motto: Steinalt und doch noch jung) eingeweiht. Ein kleines Faltblatt informiert über Standorte des Basaltabbaues („Wegweiser“) und Basaltsteinensemble (siehe P. N. Geo-Jahreschronik Nordhessen, 2009: Umgestaltung des Dorfplatzes durch ein Basaltarrangement „Steinernes Lesebuch“ in Felsberg-Hilgershausen) am Dorfplatz.


 


 


Eine der Abbildungen zeigt die „Ruheecke am Geschellenberg“ im „Alten Bruch“ (siehe Jahreschronik 2009: Ruhesitz im „Alten Bruch“ am Geschellenberg bei Hilgershausen als Station am Wanderweg Hi 1 (Hilgershausen 1) auf Vordermann gebracht).


 
Säulenbasalt vor der Reinigung

 
Säulenbasalt nach der Reinigung

 
Basaltgruppe vor der Reinigung


 
Basaltgruppe nach der Reinigung



Zur besseren Weitsicht wurde eine Sichtschneise (Richtung Ostheim, ehemaliger Braunkohletagebau) geschaffen. Dazu musste zeitaufwändig ein doch umfangreicher Weißdornbusch entfernt werden. Mit dem Fernglas sieht man in den ehemaligen Braunkohletagebau Ostheim, rekultivierter Einschnitt mit Basalt und Tertiärsedimenten (Ton, Sand, „Lehm“). Der Tagebausee, ein „Restloch“ ist nicht sichtbar.
Ebenfalls wurden zwei große, nicht weit vom „Alten Bruch“ entfernte Quarzitblöcke freigeschnitten – Weißdorn, Schlehe  (Schwarzdorn), Wildrose und ausladende Äste.

 
Quarzitblöcke


Wenn schon Stein-Wanderweg, dann sollten aber auch alle markanten „Steine“ sichtbar sein, zudem sollten dazu auch Hinweisschilder mit Informationen auf diese „Steine“ hinweisen. Es fehlt das Schild am „Alten Bruch“ (soll noch aufgestellt werden). Es fehlt noch die Tafel mit Informationen zu Quarzit, die Tafel zu den alten Basalt-Abraumhalden „Falkenkopf“ und eine bei den Restgebäuden zur Basalt-Verladestation „Geschellenberg“. Zwei weitere Infotafeln (Quarzitblöcke auf dem Plateau Geschellenberg und zum Braunkohlebergbau) könnte man ebenfalls einplanen.  

Die Einweihung, verbunden mit „Feier“ ist in Ordnung, aber zu einer Einweihung hätte die noch fehlende Beschilderung vorhanden sein sollen. Ein Wanderweg in der heutigen Zeit braucht etwas mehr als zu den Zeiten als man mit Klampfe und ein lustiges Lied auf den Lippen wanderte: Texte und Anlaufstellen die aus der Perspektive des Nutzers interessant sein sollen. Der beschränkte Platz für die Texte legt nahe, sich auf Besonderheiten und das Wesentliche zu beschränken.  Es kommt auf die Beschreibung der örtlichen Highlights an. Sie dürfen nicht zu eintönig sein – mehr Abwechslung im Landschaftsbild. In den Texten sollte ausführlicher auf Besonderheiten hingewiesen werden (aus  Kurzprotokoll der Sitzung der AG Ecomuseum Reinhardswald am 5.5. 2009 in Schöneberg und am 15.9. 2009 in Wülmersen). Werbung und freie Sicht zu jeglicher Art von Beschilderung ist unumgänglich.
Zur Einweihung konnte Peter Naumann nicht teilnehmen, da die Teilnahme zum 6. Dorffest in Obervorschütz zugesagt war (Edelsteinwaschen).  Informationen zu „Basalt“ wurden an Ortsvorsteher Heinrich Schmidt (2. Vorsitzender Brauchtumsverein Hilgershausen) und Walter Kirchhoff (1. Vorsitzender Brauchtumsverein) abgegeben, die die Führung entgegengesetzt zum zum Ausgangsstandort leiteten und die Teilnehmer  der Wanderung informierten. Eine „förmliche“ Übergabe durch den Brauchtumsverein Hilgershausen an das Dorf (und damit auch an die Stadt Felsberg) in Vertretung an den Ortsvorsteher gab es nicht. Ein kurzes Resümee bezüglich Wanderweg und/oder Basaltsteinensemble und/oder „Alter Bruch“ war nicht in der Presse (HNA, Heimat-Nachrichten, Felsberger Nachrichten) zu finden (weder Text noch Abbildung).
 





Hilgershausen

Hilgershausen ein kleiner Stadtteil von Felsberg, im Hochland zwischen dem Heiligenberg im Norden, dem Falkenkopf im Osten, dem Schönberg im Westen und dem Geschellenberg im Süden, in einer Senke gelegen. Der Ort wurde in 2006 900 Jahre alt und ist bekannt durch seine Drei-Stufen-Linde.
Der Brauchtumsverein, der seit 2003 im Ort aktiv ist, hat mit seiner Sparte Wandern den ersten Hilgershäuser Wanderweg „Hi 1“, den Stein-Wanderweg ausgewiesen.

Der Weg beginnt am Dorfplatz und führt zum Ortsausgang in Richtung Elfershausen am neu gestalteten Dorfteich vorbei. Am Ortsausgang biegt er rechts ab zum „Geschellenberg“.
Dort befindet sich unterhalb des Gipfels eine idyllische Ruheecke mit Blick nach Mosheim und Ostheim. Hier stehen einige Basaltsäulen. Am „Geschellenberg“ befand sich in der Vergangenheit ein Basaltsteinbruch. Die gebrochenen Steine wurden mittels einer Lorenbahn nach Malsfeld transportiert. Ein Teil der Verladestation und das Wartungsgebäude sind heute noch zu sehen.
Nach kurzer Rast geht es um den Berg herum. Wer möchte kann auch noch den kurzen Aufstieg machen und hat dann einen herrlichen Rundblick.
Anschließend folgen wir unter der Autobahn hindurch der Landstraße, bis der Weg schließlich in den Wald abbiegt. Hier geht es nun stetig bergauf, vorbei an alten Abraumhalden, bis der Weg auf den Eingang zum „Falkenkopf“ trifft. Dort befand sich ein großer Basaltabbau. Die gebrochenen Steine wurden auch von hier mit der Lorenbahn abtransportiert.
Weiter wandern wir nun über den Falkenkopf hinweg, an einem Funkmast vorbei durch das Beuerholz wieder in Richtung Hilgershäuser Interessentenwald. Ab hier geht es wieder abwärts. Nach dem Verlassen des Waldes unterquert der Weg wieder die Autobahn und kommt zum Hilgershäuser Bolzplatz mit seiner Grillhütte.
Danach laufen wir noch das letzte Stück des Weges in Richtung Hilgershausen
Im Ort führt der Weg in Richtung Kirche und an der dreistufigen Linde vorbei. Die erste Erwähnung der Linde stammt aus dem Jahre 1748. Auf dem Platz befand sich schon vorher ein Dorfbrunnen. Bei Renovierungsarbeiten wurde ein „Schling“ gefunden, der im Backhaus ausgestellt ist.
Das Backhaus, in dem auch heute noch zu besonderen Anlässen Brot, Kuchen und andere Leckereien gebacken werden, befindet sich gegenüber der Linde.
Nun sind es nur noch wenige Meter und der Weg endet wieder am Dorfplatz. Auf dem Platz befindet sich ein Basaltsteinensemble, geschaffen von Peter Naumann und den Mitgliedern des Brauchtumsvereines im Jahre 2008. Gegenüber des Dorfplatzes sehen Sie noch das Dorfmuseum mit vielen interessanten und kuriosen Ausstellungsstücken. 
Text aus Faltblatt Hilgershäuser Steinwanderweg, Hrsg.: Brauchtumsverein Hilgershausen



 

Verladestation



 
Wartungsgebäude



 
Plateau Geschellenberg, Quarzit, Größe etwa 1,80 x 1,70 x 1,50 m




Felsberg Hilgershausen
 
Funde von Feldbegehungen: devonischer Kieselschiefer (2004-2010)
Tonjaspis / Porzellanjaspis
Eine teilweise schwammartige (zellig, porig) Oberflächenverwitterung weist auf Alterung oder unvollkommende Frittung hin. In kleinen blasenartigen Hohlräumen und Zwickel im Rindenbereich, aber auch im Kernbereich (Blasen) ist feinkörniger „Eisenstein“ vorhanden, der möglicherweise auf eine alte Bildung hinweist (Oligozän 26 mya, Miozän 23-7 mya, Eozän 55-37 mya) – In Großalmerode-Epterode  Bildung von Porzellanjaspis vor 10000 Jah-ren (nach einer Quelle von 1920).
Entstehung über Schwelbrände in der Braunkohle durch Selbstentzündung, möglich auch Auswirkung durch Basaltlava. Oder verursacht durch Oberflächenbrände, oder Blitzschlag am ausgehenden Flöz, wobei der Brand in Schwelbrand in die Tiefe überging.
Die Selbstentzündung soll hier nicht beschrieben werden. Hinweise dazu bei HINZE (2008), 400 Jahre Braunkohlenbergbau am Hirschberg, Seite 48.

Felsberg Hilgershausen
 

Funde von Feldbegehungen: Porzellanjaspis (2008-2010)

 
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